Sie hatten noch das ganze Leben vor sich
Sommer 2009
Drei junge Deutsche – gestorben im Kampf – Alexander S., Oleg M. und Martin B. So titelte eine Zeitung
Alexander S. gestorben, 23 Jahre
Er kannte die Gefahr, aber sprechen wollte er darüber nie.
Erst zehn Tagen vor seinem Tod in Afghanistan war er in den Einsatz gezogen! Am Tag zuvor hatte er sich noch auf dem heimischen Sportplatz ein Spiel seiner Fußballmannschaft angeschaut, die sein Vater trainiert.
Er sei zur Bundeswehr gegangen, weil er hier keine berufliche Zukunft hatte.
Oleg M. gestorben, 21 Jahre
In Turkmenistan geboren, kam Oleg als Junge nach Thüringen. Hier leben noch seine Eltern. Sie und Olegs zwei Brüder müssen jetzt mit der Trauer leben.
Martin B. gestorben 23 Jahre
Als Wehrpflichtiger ließ er sich überreden seine Zeit bei der Bundeswehr zu verlängern.
Von verantwortlichen Stellen ist inoffiziell jetzt schon zu hören:
Dass der Krieg in Afghanistan mit militärischen Mitteln nicht zu gewinnen ist und die Forderung nach einem Abzug wir lauter.
Was sagen wir den Angehörigen der Gefallenden?
Was sagen wir den Soldaten, die dauerhaft seelisch krank zurückkommen?
Was sagen wir unseren Kindern?
Warum machen wir das?
Fragen die wir heute nicht beantworten, müssen, aber was ist, wenn wir morgen die Zeitung aufschlagen und wir Todesanzeigen mit vollständigen Namen von jungen Männern und Frauen lesen, die wir noch gestern hier in unserem Innerstetal getroffen haben?
Vor 70 Jahren – begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg.
60 Millionen Opfer stehen für den schlimmsten Vernichtungskrieg in der Geschichte der Menschheit.
Bald werden keine Zeitzeugen mehr davon berichten können, wir verführbar der Mensch und wie leicht er sich benutzen lässt.
Auch 70 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert.
Das Leiden von Millionen Menschen auf allen Kontinenten dauert an.
Es ist unser aller Aufgabe nach Lösungen zu suchen, auch wenn es unmöglich erscheint.
Keine Lösung nur ein Vorschlag von mir an uns:
Jeder von uns lädt einen jungen Menschen zur nächsten Gedenkfeier ein, verbunden mit der Hoffnung das unserer Nachwuchs den Weg des Friedens geht, vielleicht kann es den Satz verhindern:
Sie hatten noch das ganze Leben vor sich!
Ich heiße Euch herzlich auf der Internetseite des SPD Ortsvereins Baddeckenstedt willkommen. Auf den nachfolgenden Seiten stellen wir uns und unsere Arbeit in der Gemeinde Baddeckenstedt, sowie in der Samtgemeinde Baddeckenstedt vor. Zentrale Fragen nach Ansprechpartnern, Sitzungsterminen und Veranstaltungen werden natürlich auch beantwortet.
Wir wollen Euch für die SPD interessieren und gern auch als Mitglied
gewinnen.
Mitreden und Kritik äußern kann nur, wer mitarbeitet und die Politik
dadurch mit Leben erfüllt und gestaltet.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen!
Eure Ortsvereinsvorsitzende Heike Gierke